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o. T., László Péri, Foto: S. Ganglmair

Eine Leidenschaft für die Zeichnung

Zur Sammlersucht von Siegwald Ganglmair

Kubin-Haus Zwickledt / 05. Sep. 2020 bis 27. Sep. 2020

Sonderausstellung

Eine Leidenschaft für die Zeichnung
Zur Sammlersucht von Siegwald Ganglmair

Ausstellungsdauer: 4. bis 27. September 2020
(veranstaltet von der Gemeinde Wernstein)

Vom 4. bis zum 27. September 2020 zeigt das Kubin-Haus in Zwickledt unter dem Titel  Eine Leidenschaft für die Zeichnung Papierarbeiten aus einer oberösterreichischen Privatsammlung. Die Ausstellung präsentiert in der Hauptsache Künstler aus der Generation und dem topographischen Umfeld des Sammlers, zitiert die so oft im Rampenlicht Stehenden, ist aber von der Qualität der weniger im Spotlight Agierenden nicht minder überzeugt und wünscht sich, daß sich im Verein mit einigen Druckgrafiken internationaler Klassiker daraus ein spannender und abwechslungsreicher Parcours für den Betrachter ergeben werde. 

Papierarbeiten aus den letzten 70 Jahren u. a. von

Franziska Ablinger, Sepp Auer, Franz Blaas, Hans-Joachim Breustedt, Gunter Damisch, Werner Feiersinger, Karl-Anton Fleck, Herbert Flois, Franz Graf, Franz Herberth, Peter Kislinger, Karl-Heinz Klopf, Jürgen Messensee, László Péri, Josef Pillhofer, Arnulf Rainer, Alois Riedl, Georg Salner, Karl Schleinkofer, Patrick Schmierer, Hans Staudacher, Johann Julian Taupe, Walter Vopava, Fritz Wotruba
sowie einzelne Druckgrafiken von
Josef Albers, Eduardo Chillida, Piero Dorazio, Maurice Estéve, Jean Fautrier, Roman Haubenstock-Ramati, Donald Judd, Fernand Léger, Sol Lewitt, Marino Marini, Emil Schumacher, Frank Stella,Bram van Velde

Veranstaltungen im Oktober

Kubin-Haus Zwickledt

Eine Leidenschaft für die Zeichnung. Der Tümpel von Zwickledt

Eröffnung
19:00 Uhr
Fr, 02. Okt. 2020

Eine Leidenschaft für die Zeichnung. Der Tümpel von Zwickledt
(veranstaltet vom OÖ. Kunstverein)

Eröffnung: Freitag, 2. Oktober 2020, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 2.– 26. Oktober 2020

Lena Göbel
Zwickledt und Kleingewässer, hier fand Kubin seine Ruhe, seinen vermeintlichen Frieden, aber auch Anregungen für seine gespenstischen grotesken Welten. Was verbirgt sich hinter blickdichten Oberflächen, welche Abgründe liegen tief verborgen in dieser Lacke, welche Wesen vegetieren in schlammigen Biotopen, welche Stimmungen und Atmosphären lassen sich in Malerei und Grafik, die sich der Kreatur und dem Unheimlichen widmen, entdecken? Wenn man denn lang genug hinschaut, lassen sich Dinge erahnen, wenn nicht sogar erfassen, deren Wahrnehmung zu oft dem Tempo der Zeit unterliegt.
„Der Tümpel von Zwickledt“ und die Ausstellung dazu sollen eine Aufforderung zu einem kritischen, meiner Meinung ratsamen, Betrachtens sein.

Lena Göbel, 2019

Bildcredit: Lena Göbel, Fünffaltigkeit, 2019, Holzschnitt, Papier, Öl auf Leinwand, 300 x 400 cm, Foto Lukas Maul

Matthias Bernhard
"Der Tümpel von Zwickledt", der Titel des letzten eigenständigen Mappenwerks Alfred Kubins dient mir als Ausgangs- und Zielpunkt für mein eigenes Hinabtauchen in unbekannte Sphären. Dort wo Kubin das Gewusel des darin und darum lebenden Getiers als Symbole seines "gesteigerten Unwirklichen" aufgezeichnet hat, will ich auf den Tümpelgrund vorstoßen und in meinen Manifestationen von Angst und Unbestimmtheit viel klares Licht ausgraben: Ich will versuchen Kubins "Helm im Meer" zu finden, neue Analogien zu meinen eigenen Bilder wie etwa "Ursumpf" herstellen und Dinge zeigen die ich bereits gefunden habe, wie etwa den Sumpf der Träume "Palus Somnium".

Matthias Bernhard, 2019

Bildcredit: Matthias Bernhard, Das Mädchenauge, 192x139cm, Öl, Tusche, div. Materialien auf Leinwand, 2013-15

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