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Bild: Übersiedelung Schlossmuseum Depot; Sabine Sobotka (Leiterin der Grafischen Sammlung), Rudolf Schmid (Depotverwalter) und Alfred Weidinger (Direktor der OÖ Landes-Kultur GmbH) bei der Übersiedelung der Werke im Depot Foto: © Michael Maritsch - www.maritsch.com

WIR ZIEHEN UM!

Die Grafische Sammlung des Landes Oberösterreich übersiedelt ins Schlossmuseum


Die Geschichte der Grafischen Sammlung ist durch eine rege Sammlungstätigkeit bestimmt. Diese positive Entwicklung zog einen eklatanten Platzmangel nach sich. Die Räumlichkeiten im FC - Francisco Carolinum, die die Grafische Sammlung seit 1985 beherbergen, können auf Grund der baulichen Verhältnisse im historischen Gebäude nicht mehr erweitert und den zeitgenössischen Standards angepasst werden.
Deshalb wurde im Sinne des dauerhaften Erhalts einer der wertvollsten Sammlungen des Landes Oberösterreichs trotz Coronakrise der Hochsicherheitsraum im Linzer Schlossmuseum adaptiert. Er entspricht nun den höchsten Qualitätsansprüchen in Bezug auf konservatorische und klimatische Bedingungen. Jeder Zuwachs, sei es durch Schenkung oder Ankauf, kann nunmehr nach zeitgemäßen Maßgaben dauerhaft aufbewahrt werden.

Die ersten Blätter sind schon übersiedelt! Eine „tierische“ Auswahl an zehn Grafiken, allen voran Alfred Kubins Nashorn und Klemens Broschs Krokodil,  ist von 20. Juni bis 20. September 2020 im Schlossmuseum Linz, Raum Grafische Sammlung/Bibliothek zu sehen.

Zu hören sind sie schon hier und heute:

Klick auf die Bilder und begleite Nashorn, Eule und Krokodil auf ihrem Weg ins Schlossmuseum!


Alfred Kubin, Nashorn, um 1905, Kleisteraquarell, Tusche auf Katasterpapier,
© Eberhard Spangenberg, München / Bildrecht Wien, 2020


Maria Lassnig, Dominanz der Weisheit, 1984, Aquarell auf Papier, © Maria Lassnig Stiftung / Bildrecht Wien, 2020


Klemens Brosch, Das Krokodil auf der Mondscheibe, um 1912, Tusche auf Papier,
© OÖ Landes-Kultur GmbH

Nähere Informationen zur Grafischen Sammlung

Der Grafischen Sammlung kommt sowohl in Hinblick auf ihren Umfang als auch in Bezug auf Inhalt und Wert eine wesentliche Bedeutung unter den kulturhistorischen Sammlungen des Landes Oberösterreich zu. Der Schwerpunkt liegt auf der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts mit besonderem Bezug zu Oberösterreich. Der wertvollste Bestand ist die Sammlung an Handzeichnungen mit mehr als 20.000 Blättern, darunter Zeichnungen von Gustav Klimt und Egon Schiele. Alfred Kubins künstlerischer Nachlass bildet das Herzstück der Grafischen Sammlung.

Der Bestand an Druckgrafiken umfasst mehr als 10.000 Blätter. Hier sind kunsthistorisch bedeutende Namen wie Albrecht Dürer, Pieter Bruegel, Edvard Munch oder Oskar Kokoschka zu nennen. Erwähnenswert sind überdies die Sammlung von oberösterreichischen Ortsansichten, die Bühnenbildentwürfe des Linzer Theatermalers Franz Gebel, eine an die 15.000 Stück umfassende Ex Libris Sammlung sowie 416 Postkarten der Wiener Werkstätte.


Header Bild: Sabine Sobotka (Leiterin der Grafischen Sammlung), Rudolf Schmid (Depotverwalter) und Alfred Weidinger (Direktor der OÖ Landes-Kultur GmbH) bei der Übersiedelung der Werke im Depot; Foto: © Michael Maritsch

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