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Schlossmuseum Linz mit seinen historischen Schlosstrakten und dem modern wiedererrichteten Südflügel.
Blick vom Eichenhof des Schlossmuseums Linz auf den modern wiedererrichteten Südflügel und dem darin untergebrachten Festsaal.
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Schlossmuseum Linz, Blick in den Innenhof

Schlossmuseum

Oberösterreich an einem Ort

Das Schlossmuseum gibt auf über 10.000 m² Ausstellungsfläche einen umfangreichen Einblick in die Natur-, Kultur- und Kunstgeschichte Oberösterreichs vom Beginn des Lebens bis ins 21. Jahrhundert.
Die Dauerausstellungen, im historischen Schloss wie im neuen Südtrakt, sind breit gefächert. Sie reichen von der Erdgeschichte bis zur Zeitgeschichte und legen über vielfältige und umfangreiche Spezialgebiete Zeugnis ab.
Flankiert werden die Dauerausstellungen von vielfältigen Sonderaus­stellungen zu aktuellen internationalen und regionalen, sowie kultur-, natur- und zeitgeschichtlichen Themen.

Vom kaiserlichen Schloss zum Museum

799 erstmals in einer Passauer Urkunde erwähnt, gestaltete sich die Geschichte des Schlosses und seiner Verwendung wechselvoll. Kaiser Friedrich III. machte es nach umfangreichen Umbauten in den 80er Jahren des 15. Jahrhunderts zu seinem Alterssitz und versammelte hier einen Musenhof von Gelehrten und Dichter/innen.

Das "Friedrichstor" als Haupteingang durch die westliche Wehrmauer ist als Relikt aus dieser Zeit noch vorhanden.

Ferdinand I. lebte auf Grund der fortdauernden Türkengefahr – 1529 erste Belagerung Wiens - gerne in der Linzer Burg, das er in ein modernes Wohnschloss mit Kapelle verwandelte. 1604 begann Kaiser Rudolf II. mit dem Bau "eines newen schloß gebew(s)", in dem er residieren wollte. Vollendet war der Bau aber erst 1672 mit der Fertigstellung der neuen Kapelle durch Domenico und Martino Carlone.

In den Franzosenkriegen diente das Schloss als Militärspital; ein verheerender Brand zerstörte 1800 den Süd- und Kapellentrakt. Das nur notdürftig instand gesetzte Gebäude diente dann als k.k. Provinzialstrafhaus, anschließend als Kaserne des oberösterreichischen Hausregiments "k. u. k. Infanterieregiment Nr. 14 Großherzog von Hessen und bei Rhein" und der Gendarmerie.

1952 wurde von der Stadt Linz und dem Land Oberösterreich die Widmung für kulturelle Zwecke beschlossen, 1959 die ausschließliche Verwendung durch das Oberösterreichische Landesmuseum bestimmt. Die erste Teileröffnung fand 1963 statt, 1966 folgte schließlich die Gesamteröffnung.

In 37 stattlichen Schauräumen präsentierte sich die Kulturgeschichte des Landes von der Steinzeit bis zum beginnenden 21. Jahrhundert, wobei auch Gänge und Stiegenhäuser sowie Innenhöfe mit einbezogen wurden. Bereits 1965 fand ein Teil der ersten oberösterreichischen Landesausstellung "Die Kunst der Donauschule 1490 bis 1540" im Schloss statt, 1976 folgte "Der oberösterreichische Bauernkrieg 1626" und 1990 die Landesausstellung "Mensch und Kosmos".

Zwischen 1975 und 1987 wurden Teile der Sammlungen neu strukturiert und gestaltet und im Erdgeschoß ein großzügiger Sonderausstellungsbereich geschaffen.

Mit dem Ausbau des Kellergeschoßes wurde Platz für die Präsentation der Ur- und Frühgeschichte sowie Römerzeit und Frühes Christentum geschaffen, 2003 konnte die Neugestaltung im Rahmen eines Großprojektes zur Archäologie Oberösterreichs eröffnet werden.

2002 begannen die Erneuerung der Infrastruktur im Altbau, insbesondere der Einbau des Liftes. Mit dem neuen Südtrakt, der an den historischen Schlossbau anknüpft und Anfang Juli 2009 eröffnet wurde, ist ein erster Schritt in Richtung einer umfassenden Renovierung und Neustrukturierung des Gesamtkomplexes "Schlossmuseum Linz" erreicht. 2014 wurde zudem die Krippenausstellung neu gestaltet und präsentiert.

Schlossmuseum — Gelungene Symbiose von historischen Bauelementen und moderner Architektur

Das Schlossmuseum präsentiert sich im heutigen Erscheinungsbild als ein historisch gewachsenes Bauensemble. Auf dem Platz der abgetragenen mittelalterlichen Burg entstand in den Jahren um 1600 ein modernes Renaissanceschloss, dessen Südtrakt im Zuge der Brandkatastrophe 1800 zerstört und erst in den Jahren 2006 bis 2009 in einer zeitgenössischen Architektursprache wieder eröffnet wurde.

Die Kulturvermittler/innen des Schlossmuseums wollen Kultur und Geschichte für Besucher/innen lebendig machen. Neben spannenden Erzählungen und anschaulichen Materialien wird ein Augenmerk auf originale Ausstellungsstücke zum Begreifen gelegt.


Kulturvermittlungs-Programme für unterschiedliche Zielgruppen

Information und Anmeldung

Information und Anmeldung

Kulturvermittlung in der Landesgalerie

Information & Anmeldung
Di-Fr von 8.30 -12.30 Uhr

Koordinationsstelle Kulturvermittlung
+43 (0)732 7720 522 70 oder 22 oder kulturvermittlung@landesmuseum.at

Kulturvermittlung im Biologiezentrum

Information & Anmeldung
Di-Fr von 9-13 Uhr

RENATE TAUBNER, ANITA PERTLWIESER
+43 (0)732 7720 521 00 oder bio.portier@landesmuseum.at
 
Kulturvermittlung im Schlossmuseum

Information & Anmeldung
Di-Fr von 8.30-12.30 Uhr

Koordinationsstelle Kulturvermittlung
T +43 (0)732 7720 522 70 oder 22 oder kulturvermittlung@landesmuseum.at


Eine Anmeldung zwei Wochen vor dem gewünschten Termin ist aus organisatorischen Gründen unbedingt erforderlich. Führungsintervall: zur vollen und halben Stunde.

Zu den Kernaufgaben des Oberösterreichischen Landesmuseums gehören unter anderem auch die Betreuung und Förderung von Arbeitsgemeinschaften.

Das Oberösterreichische Landesmuseum versteht sich als Dienstleister für Forschungsprojekte und fördert und betreut Arbeitsgemeinschaften seit 1921.

Arbeitsgemeinschaften Schlossmuseum Linz

Das Schlossmuseum ist wie folgt barrierefrei ausgestattet:

- Lift
- behindertengerechtes WC

Das Museum legt großen Wert darauf, dass die Kulturvermittlungsangebote auf die Interessen, Bedürfnisse und das Vorwissen der Besucher/innen eingehen und das Publikum unabhängig von kulturellen, sozialen oder sonstigen Einschränkungen dort abholt, wo es steht.

Informationen & Anmeldung:
T + 43(0)732/7720-52222 (Di-Fr von 9-13 Uhr) oder kulturvermittlung@landesmuseum.at


Taxi ins Schlossmuseum

In der Tourismus-Information auf dem Hauptplatz kann gegen Vorlage eines Behindertenausweises ein Gutschein erworben werden, der sowohl für die Hin- und Rückfahrt zum Schlossmuseum gültig ist. Dieser Gratisdienst gilt nur für die Taxis 2244. Elektrorollstühle können nicht befördert werden.

Nach einem Museumsbesuch, in der Mittagspause, am Abend oder einfach "zwischendurch":

Das Restaurant im Südflügel des Schlossmuseums besticht durch eine große Terrasse mit grandiosem Blick auf die Stadt.

das Schloss
Herbersteins Brasserie

Di - Fr: 9 - 24 Uhr
Sa - So: 10 - 24 Uhr
Schlossberg 1a, 4020 Linz
Telefon +43 (0)732 302 315
office@schlossbrasserie.at
www.schlossbrasserie.at

Was ist los ... im Schlossmuseum

Schlossmuseum

Anna Heindl. LONGTIME LOVE AFFAIRS

Presseführung
10:00 Uhr
Di, 6. Okt 2020

E I N L A D U N G

zur Presseführung
„Anna Heindl. LONGTIME LOVE AFFAIRS“

mit Alfred Weidinger (Direktor der OÖ Landes-Kultur GmbH)
Mona Horncastle (Kuratorin der Ausstellung)
Anna Heindl (Künstlerin)

am Di, 06.10.20, 10:00

im Schlossmuseum Linz
Schlossberg 1, 4020 Linz
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Sehr geehrte Damen und Herren!

Eine Gesamtschau der Schmuckkunst Anna Heindls ist wie eine Reise durch deren Leben. Entlang ihrer Biografie verhandelt sie mit jedem Unikat einen Eckpunkt ihres Lebens. Vom Umzug in ein Haus mit Garten, die Faszination für Gemälde bis zum Eintauchen in die Phänomene des Universums und der Ozeane – Heindls Fundus ist gelebte und gefühlte Geschichte, die sie in Werkreihen abschreitet und wie eine moderne Alchimistin oft aus unedlen Stoffen wertvolle Kleinskulpturen schafft. Im Schlossmuseum Linz entfaltet sich erstmals der gesamte Kosmos der Künstlerin von den Anfängen bis heute.

Zur Presseführung am Di, 06.10.20 um 10:00 im Schlossmuseum Linz laden wir Sie sehr herzlich ein.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Lisa Manzenreiter (Tel.: 0732 / 7720 - 52353 oder per E-Mail: lisa.manzenreiter@landesmuseum.at)

Ausstellungsdauer: 07.10.2020 – 10.01.2021

 

Schlossmuseum

+++ ABGESAGT +++ Erinnerungscafé: „Musik liegt in der Luft“ – Tanzabende und musikalische Idole der Jugend

Veranstaltung
15:00 Uhr
Do, 15. Okt 2020

Erinnerungscafé: Do, 15. Oktober 2020, 15:00 Uhr im Schlossmuseum Linz 

„MUSIK LIEGT IN DER LUFT“ – TANZABENDE UND MUSIKALISCHE IDOLE DER JUGEND

Welche Klänge und welche Musiker/innen ließen ihr Herz höher schlagen? Vielleicht möchten Sie sogar das Tanzbein schwingen?

Weitere Informationen: siehe PDF-Download

Schlossmuseum

Am Beginn der archäologischen Forschung Oberösterreichs. Die Ausgrabungs-Gesellschaft von Schlögen und der löbliche Museums-Verein zu Linz

Vortrag, Veranstaltung
18:30 Uhr
Do, 22. Okt 2020

Do, 22. Oktober 2020, 18.30 Uhr

Vortrag:
Am Beginn der archäologischen Forschung Oberösterreichs. Die Ausgrabungs-Gesellschaft von Schlögen und der löbliche Museums-Verein zu Linz

Im Jahr 1838 schlägt die Geburtsstunde der archäologischen Forschung in Oberösterreich. Im Jahr davor war in Schlögen eine 294 n. Chr. geprägte Goldmünze des Kaisers Diocletianus gefunden worden, welche die Neugier einiger historisch interessierter Persönlichkeiten der Gegend weckte. Die daraufhin gegründete ‚Ausgrabungs-Gesellschaft von Schlögen‘ grub zwischen 1838 und 1841 in mehreren Kampagnen sowohl im Bereich des römischen Kleinkastells, als auch in der dazugehörigen zivilen Siedlung. Dabei wurde u.a. das ‚Römerbad‘ von Schlögen, das seit 2018 in einem Schutzbau besichtigt werden kann, erstmals zu einem großen Teil freigelegt. Der lange verloren geglaubte Schriftverkehr zu diesen frühen Forschungen konnte im Archiv des OÖ. Musealvereines, das heute im Landesarchiv verwahrt wird, ausgehoben werden. Außerdem sind neben teilweise bislang unpublizierten Zeichnungen im OÖ. Landesmuseum weitere in diesen Akten aufgetaucht.
Es ist als absoluter Glücksfall zu betrachten, dass die Dokumentation der ersten Forschungsgrabungen in Oberösterreich, die den Beginn der wissenschaftlichen Archäologie des Bundeslandes und gleichzeitig der Limesforschung in Österreich markieren, beinahe vollständig auf uns gekommen ist. Die Dokumentation des 19. Jahrhunderts gewährt einerseits Einblicke in die damaligen Methoden der Archäologie und die Schlüsse, die aus den Grabungen abgeleitet worden sind. Andererseits findet sich so mancher durchaus humorvolle Querverweis auf „Problemchen“, mit denen AusgräberInnnen damals wie heute zu kämpfen haben. In einem Band der ‚Studien zur Kulturgeschichte von Oberösterreich‘ werden die ältesten und die jüngsten Forschungen zu Schlögen gemeinsam publiziert.

Referent: Dr. Stefan Traxler, OÖLKG – Landesarchäologie: Römerzeit, Mittelalter, Neuzeit
Schlossmuseum Linz – Barocksaal, Schlossberg 1, 4020 Linz

In Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Oberösterreich und der Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege Oberösterreich.

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